Wurzelentfernung

Wurzelentfernung & Stubbenfräsen in Pinneberg

Fräsen den Baumstumpf 20–30 cm unter Rasenniveau, entsorgen das Fräsgut, füllen die Grube mit Mutterboden. Der Rasen wächst drüber, als wäre der Baum nie da gewesen.

Kurzfassung: Nach der Baumfällung bleibt der Stubben — meist 20–60 cm Durchmesser, 20–30 cm über Boden. Als Stolperfall ungeeignet, für Rasen im Weg, für Neubepflanzung tabu. Wir fräsen ihn mit einer Wurzelfräse unter Rasenniveau, entsorgen das Fräsgut, füllen die Grube mit Mutterboden. Nach 2 Wochen ist der Rasen zugewachsen. Preis ca. 6–12 € pro cm Stammdurchmesser.

Warum überhaupt der Stubben weg muss

Die häufigsten Gründe, warum unsere Kunden in Pinneberg den Stubben weg wollen:

  • Rasenmähen — Stubben zerschlägt Mähmesser oder zwingt zu Umwegen
  • Neubepflanzung — neuer Baum, Hecke oder Beet am gleichen Ort geplant
  • Terrasse / Pflaster — geplant, wo vorher der Baum stand
  • Optik — im ansonsten schönen Garten stört der graue Stubben
  • Ausschlag — Weide, Ahorn, Robinie treiben aus dem Stubben jahrelang nach
  • Pilzbefall — Stubben ist ein Pilznährboden, Fruchtkörper werden zunehmend hässlich
  • Wurzel-Aufwuchs — bei manchen Arten (Pappel, Robinie) treiben Wurzel-Ausläufer meterweit ins Umland

Wie das Fräsen abläuft

  1. Ortstermin oder Foto-Angebot — Fräsen ist meist auf Basis Foto + Stammdurchmesser kalkulierbar
  2. Anfahrt mit Wurzelfräse — passt durch Hausdurchgang > 80 cm Breite. Bei enger Lage: Sondergeräte
  3. Fräsen — Fräse arbeitet den Stumpf schichtweise weg, Fräsgut wird zerkleinert
  4. Fräsgut entsorgen — geht mit dem Anhänger weg, wird kompostiert. Auf Wunsch bleibt es als Mulch
  5. Grube auffüllen — mit Mutterboden (bringen wir mit), festtreten, Rasen einsäen oder Rollrasen verlegen
  6. Aufräumen — Grundstück besenrein

Was das Fräsen kostet — konkret

Faustregel: 6–12 € pro cm Stammdurchmesser. Beispiele:

  • Kleiner Ziergehölz-Stubben (20 cm ⌀): ab 120 €
  • Mittlerer Hausbaum-Stubben (40 cm ⌀): 240–400 €
  • Großer Alt-Baumstubben (60–80 cm ⌀): 500–800 €
  • Alt-Solitär (90+ cm ⌀, Buche/Eiche): 800–1.500 €

Zuschlag bei:

  • schlechter Zugänglichkeit (Fräse muss durchs Haus getragen werden)
  • mehreren Stubben am selben Tag: Mengenrabatt
  • Kombination mit Fällung: kein extra Anfahrtsaufwand

Wann Fräsen nicht sinnvoll ist

  • Direkt neben Fundament (unter 50 cm Abstand) — Fräse kann Fundament beschädigen
  • Direkt über Rohren/Kabeln — Suchbescheid empfohlen (Kabel-Detektor)
  • Bei Neubau mit ohnehin geplanter Ausschachtung: dann besser mit Bagger komplett raus
  • Sehr steiler Hang: dort kommt die Fräse nicht sinnvoll rein

Bei diesen Fällen sprechen wir vorher an, welche Alternative sinnvoll ist.

Was mit den Restwurzeln passiert

Nach dem Fräsen bleiben tiefer im Boden noch Fein- und Mittelwurzeln. Die zersetzen sich in 3–7 Jahren von selbst — komplett unproblematisch für Rasen, für Beete, für kleinere Bepflanzung. Wenn Du direkt am gleichen Fleck einen neuen großen Baum pflanzen willst: dann ist Fräsen nicht ideal (die alten Restwurzeln stören das Anwachsen). Sag es vorher, dann wird tiefer gefräst oder alternativ ausgebaggert.

Neubepflanzung nach dem Fräsen

Direkt nach dem Fräsen möglich:

  • Rasen (Nachsaat oder Rollrasen)
  • Blumen- oder Staudenbeete
  • Kleinere Sträucher (bis 1 m)

Erst nach 1–2 Jahren empfohlen:

  • Hecken
  • Mittelgroße Bäume

Nach 3–5 Jahren oder mit anderer Vorbereitung:

  • Großer Ersatzbaum am exakt gleichen Standort

Fräsen als Zusatz zur Baumfällung in Pinneberg? Sagen wir vorher zu, dann sparst Du zweimal Anfahrt. Ratgeber-Details: Baumstumpf entfernen — Anleitung.

Häufige Fragen

FAQ zu Wurzelentfernung & Stubbenfräsen in Pinneberg

Was kostet Wurzelentfernung / Stubbenfräsen in Pinneberg?

Faustregel: ca. 6–12 € pro cm Stammdurchmesser. Kleiner Stubben (20 cm Durchmesser): ab 120 €. Mittlerer Stubben (40 cm): 240–400 €. Großer Stubben (60–80 cm Durchmesser): 500–800 €. Zuschlag bei schwerer Zugänglichkeit (durchs Haus tragen, enge Zufahrt).

Wie tief wird der Stubben gefräst?

Standard: 20–30 cm unter Rasenniveau. Danach mit Mutterboden auffüllen, Rasen einsäen — Fläche ist wieder normal nutzbar. Bei geplanter Neubepflanzung mit Baum am gleichen Ort: tiefer fräsen (40–50 cm) oder komplett ausbaggern, damit Wurzeltrenner nicht blockieren.

Kann ich den Stubben nicht einfach stehen lassen?

Kannst Du — hat aber Nachteile: Stolperfall, Bewuchs mit Jungtrieben (bei Weide, Ahorn, Robinie treibt der Stubben jahrelang nach), Pilzbefall, und keine Neubepflanzung möglich. In den meisten Pinneberger Gärten wird der Stubben nach 1–2 Jahren doch entfernt — dann besser gleich mit.

Was mit den Wurzeln, die weiter im Boden bleiben?

Feinwurzeln zersetzen sich in 3–7 Jahren im Boden — ökologisch unproblematisch. Starkwurzeln (Anläufe) werden mit Fräse mit erwischt bis 20–30 cm Tiefe. Weiter außen laufende Wurzelstränge bleiben — kein Problem für Rasen, potenziell Problem für neue Pflasterung darüber (ca. 5–10 Jahre Absackungsgefahr).

Fräsen oder ausbaggern — was ist besser?

Fräsen: schneller, günstiger, standard bei intakter Umgebung. Ausbaggern: gründlicher (Wurzelballen komplett raus), aber teurer, braucht Zufahrt für Bagger, hinterlässt großes Loch (muss verfüllt werden). Wir empfehlen Fräsen für 95% der Fälle — ausbaggern nur bei Neubau/Umbau in Kombination mit anderen Erdarbeiten.

Wie lange dauert das Fräsen?

Kleiner Stubben: 30–60 Minuten. Mittlerer: 1–2 Stunden. Großer Alt-Stubben: halber bis ganzer Tag. Faktoren: Härte des Holzes (Eiche, Buche härter als Fichte), Wurzelanlauf-Radius, Steine im Boden.

Konkrete Frage zu Deinem Baum in Pinneberg?

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